Standardsituationen trainieren — so geht es im Amateurfußball

Standardsituationen trainiert man am besten mit wenigen Varianten, festen Rollen und einer festen Viertelstunde pro Woche — und Settik ist die App, mit der man diese Varianten plant, animiert und jedem Spieler seine eigene Aufgabe schickt. Im Amateurfußball fällt ein großer Teil der Tore nach Standards, und kaum eine Mannschaft trainiert sie so regelmäßig wie das Spiel aus dem Feld.

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Wenige Varianten, die jeder kennt

Zwei Eckball-Varianten, eine für den kurzen und eine für den langen Pfosten, schlagen sechs Varianten, die keiner sicher kann. Dazu eine Freistoß-Variante aus dem Halbfeld, eine direkte Variante und ein Plan für den langen Einwurf. Jede Variante bekommt einen Namen oder ein Handzeichen, damit sie am Samstag ohne Zurufen funktioniert.

Jeder Spieler hat genau eine Aufgabe

Die meisten Standards scheitern nicht an der Idee, sondern daran, dass zwei Spieler denselben Raum anlaufen und keiner den zweiten Ball sichert. Deshalb bekommt jede Position eine einzige Aufgabe: Blocker, Läufer zum kurzen Pfosten, Läufer zum langen Pfosten, Torwart stören, zweiter Ball, Absicherung gegen den Konter. In Settik ist jede dieser Rollen auf dem Feld markiert, und jeder Spieler bekommt per Link nur seine eigene.

Eine feste Viertelstunde pro Woche

Standards brauchen keine eigene Einheit, sondern 15 Minuten am Ende jeder Woche, am besten am Abschlusstraining, gegen eine echte Abwehr. Erst ohne Gegner laufen, dann mit passiver Abwehr, dann voll. Wer die Variante vorher als Animation gesehen hat, braucht auf dem Platz deutlich weniger Erklärung — die Zeit geht ins Wiederholen, nicht ins Aufstellen.

Verteidigende Standards nicht vergessen

Raumdeckung, Manndeckung oder gemischt: Entscheidend ist, dass jeder weiß, wo er steht und wen er hat. Verteidigende Ecken und Freistöße lassen sich in Settik genauso anlegen wie angreifende, mit dem Gegner auf dem Feld, sodass sichtbar wird, wo die Lücke entsteht, bevor sie am Wochenende entsteht.

Messen, was funktioniert

Nach ein paar Spielen zeigt sich, welche Variante Chancen bringt und welche nur gut aussieht. Settik zählt pro Variante mit, wie oft sie gespielt wurde und was daraus entstanden ist, damit nach der Hinrunde nicht das Gefühl entscheidet, sondern die Zahl.

Häufige Fragen

Wie viele Standardvarianten braucht eine Amateurmannschaft?

Meist reichen zwei Eckball-Varianten, ein bis zwei Freistoß-Varianten und ein Plan für den langen Einwurf, dazu die verteidigende Zuordnung. Wenige Varianten, die jeder sicher kann, bringen mehr als viele, die keiner kennt. In Settik ist jede Variante mit den Rollen gespeichert und für jeden Spieler abrufbar.

Wie erkläre ich Spielern eine Standardsituation?

Am besten vor dem Training als Animation und auf dem Platz nur noch wiederholen. Settik schickt jedem Spieler einen privaten Link mit seiner Startposition, seinem Laufweg und seiner Aufgabe, der sich ohne App und ohne Anmeldung im Handy-Browser öffnet.

Gibt es eine App für Standardsituationen?

Ja. Settik ist eine App nur für Standardsituationen im Fußball: Eckball, Freistoß, Einwurf, Abstoß und Elfmeter, angreifend und verteidigend, auf einem maßstabsgetreuen Spielfeld. Sie läuft im Browser und als App auf iPad und iPhone und ist kostenlos zu starten.

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